Bildquelle:  © Amelie Dörflinger



Chancen und Herausforderungen der Verknüpfungen der Systeme in der Wasserwirtschaft (Wasser 4.0)

Digitalisierung hat sich zu einem Schlagwort entwickelt. Auch im Bereich der Wasserwirtschaft wird der Digitalisierung das Potenzial zugesprochen die Probleme der Zukunft meistern zu können. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurden die „Chancen und Herausforderungen der Verknüpfungen der Systeme in der Wasserwirtschaft“ untersucht. Dabei standen folgende Fragestellungen im Fokus: Wie und in welchem Umfang kann „Wasserwirtschaft 4.0“ in Deutschland zu Zielen des Umwelt- und Gewässerschutzes sowie der ⁠Nachhaltigkeit⁠ beitragen? In welchen Bereichen sind die größten Potenziale für Umwelt und Bürger zu erwarten? Welche politischen, administrativen und juristischen Rahmenbedingungen sind für die Gestaltung von „Wasserwirtschaft 4.0“ erforderlich? Worin liegen die aktuellen, zentralen Herausforderungen im Umgang mit der Digitalisierung?

TEXTE 29/2020
Ressortforschungsplan des Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Forschungskennzahl 3717 21 327 0
FB000118
Abschlussbericht 
Im Auftrag des Umweltbundesamtes

Reifegradmodell Wasserversorgung 4.0 

Das Projekt „Reifegradmodell Wasserversorgung 4.0“ (DVGW-Förderkennzeichen W 201714) ist vor Kurzem abgeschlossen worden. Vor diesem Hintergrund erläutert der Fachbeitrag in zwei Teilen die Konzeption wie auch die Anwendungsmöglichkeiten des entwickelten Reifegradmodells: Während im vorliegenden ersten Teil das Konzept, der Aufbau und die Methodik zur Bewertung des digitalen Reifegrads im Vordergrund stehen, erfolgt im zweiten Teil die Erläuterung der Anwendungsmöglichkeiten und der zugehörigen Webapplikation „Reifegradcheck Wasser 4.0“, mit der Betreiber von Wasserversorgungsanlagen ihren derzeitigen digitalen Entwicklungsstand im Selbstcheck ermitteln können. 

energie | wasser-praxis 10/2019 

Konzeptioneller Ansatz

Vortrag im Rahmen der Konferenz "Kommunales Infrastruktur Management", Berlin 06. September 2018

Der Digitalisierungsdiskurs in Deutschland – Akteure, Frames und Netzwerke 

Die vorliegende Studie hatte zum Ziel, den Digitalisierungsdiskurs in Deutschland zu rekonstruieren. Dabei wurden Kernakteur:innen der politischen Landschaft betrachtet und ihre Positionen und Lösungsvorschläge zu verschiedenen Aspekten der Digitalisierung analysiert. Da die Digitalisierungsdebatte in den letzten Jahren häufig mit einigem Alarmismus geführt wurde („Ende der Arbeit“), ist es gerade bei diesem Thema entscheidend zu wissen, welche Akteure welche Problemwahrnehmungen und Diagnosen in den Vordergrund stellen. Auch die Lösungsstrategien der jeweiligen Akteure sowie die Frage, wie diese sich über die Zeit verändern, übernommen oder verworfen werden – und gegebenenfalls wie sie in konkrete politische Maßnahmen übersetzt werden – wird untersucht.

Buhr, D., Frankenberger, R. (2020) „Der Digitalisierungsdiskurs in Deutschland – Akteure, Frames und Netzwerke“. Berlin: Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE . 2020

Chancen und Herausforderungen der Verknüpfungen der Systeme in der Wasserwirtschaft

(Wasser 4.0) 

Digitalisierung hat sich zu einem Schlagwort entwickelt, sie wird alle Bereiche der Gesellschaft - Politik, Wirtschaft, Privatleben - wie auch die Verwaltung beeinflussen. Die Art und Weise der Aufgabenerfüllung und Bereitstellung von Dienstleistungen, der Umgang mit und die Nutzung von Daten sowie Organisationsstrukturen werden sich weitgehend verändern. Die Aktivitäten zur Gestaltung des digitalen Wandels sind auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene vielfältig. Diese Aktivitäten wirken auch in der Wasserwirtschaft, wo der Digitalisierung Potenziale zugesprochen werden, den anstehenden Herausforderungen effektiver, effizienter bzw. qualitativ verbessert gerecht werden zu können. Diese anstehenden Veränderungsprozesse werden in der Wasserwirtschaft unter "Wasserwirtschaft 4.0" zusammengefasst. 
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wurden die „Chancen und Herausforderungen der Verknüpfungen der Systeme in der Wasserwirtschaft“ („Wasserwirtschaft 4.0“) näher untersucht. Dabei standen die folgenden Fragestellungen im Fokus: 

► Wie und in welchem Umfang kann „Wasserwirtschaft 4.0“ in Deutschland zu Zielen des Umwelt- und Gewässerschutzes sowie der Nachhaltigkeit beitragen? In welchen Bereichen sind die größten Potenziale für vermehrten Umwelt- und Bürgernutzen zu erwarten? 

► Wie können der fachliche Austausch sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses der Problemstellungen und Herausforderungen von „Wasserwirtschaft 4.0“ unterstützt werden? Welcher Vernetzungsbedarf besteht und wie könnte er organisiert werden?

► Welche politischen, administrativen und juristischen Rahmenbedingungen sind für die Gestaltung von „Wasserwirtschaft 4.0“ erforderlich? Was sind die zentralen Fragestellungen, die es zu adressieren gilt? Worin liegen die aktuellen, zentralen Herausforderungen im Umgang mit der Digitalisierung? 


Abschlussbericht
TEXTE 29/2020 Ressortforschungsplan des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Forschungskennzahl 3717 21 327 0 FB000118 

Dessau-Roßlau, Februar 2020 

Berliner Wasserbetriebe

Reich an Ideen für digitale Erfolgsprojekte Praxisreport zur Digitalisierung in der Wasserwirtschaft 





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Bildquelle: © Amelie Dörflinger