Abgeschlossene Projekte

Sustainable Water Management Strategies

Ansätze & Perspektiven

Nachhaltigkeitsmanagement
Systemisches Management
Innovations- und Transformationsmanagement


Das Nachhaltigkeitsmanagement der Versorgungsunternehmen der Wasserwirtschaft steht vor großen Herausforderungen


Öko-Effizienz kommunaler Wasser-Infrastrukturen
Bilanzierung und Bewertung bestehender und alternativer Systeme

aqua sustainament forscht nach nachhaltigen Lösungen

Klimawandel, demographische Veränderungen, steigende Energiepreise, politische Rahmensetzungen und rechtliche Zielvorgaben erfordern eine Neuausrichtung der siedlungswasserwirtschaftlichen Leistungserbringung. Ziel ist, die Siedlungswasserwirtschaft nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten. 

Verhältnismäßigkeit der Maßnahmenkosten im Sinne der EG-Wasserrahmenrichtlinie –komplementäre Kriterien zur Kosten-Nutzen-Analyse.

Wasser 2050: Nachhaltige wasserwirtschaftliche Systemlösungen – künftige Chancen für die deutsche Wasserwirtschaft 

 Das vom BMBF 2006 bis 2009 geförderte Verbundvorhaben „Wasser2050“ zielte darauf ab, die deutsche Wasserbranche (Versorgungsunternehmen, Sanitärhersteller, Technologiebereitsteller und Beratungsunternehmen) besser auf diesen Zukunftsmarkt und die damit verbundenen Herausforderungen vorzubereiten. Insbesondere wurde erforscht, ob ein besonderer Schwerpunkt auf Lösungen liegen kann, die eine nachhaltige Entwicklung befördern. Denn die Ausbildung und Stabilisierung einer an global-nachhaltiger Entwicklung und Exporten orientierten Wasserwirtschaft1 ist eine wichtige Zukunftsaufgabe (Toepfer 1998). Daher untersuchte die interdisziplinäre Forschergruppe aufbauend auf einer Analyse der gegenwärtigen Situation mögliche Zukünfte für das Jahr 2050 und entwickelte Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik. 
Ziel war es, im Sinne der Hightech-Strategie der Bundesregierung zukünftige Entwicklungen abzuschätzen, wegweisende Forschungsprojekte anzustoßen, Innovationen zu fördern und letztlich nachhaltig wirkende Spitzentechnologie zur Marktreife bringen. 

Schlussbericht des BMBF-Projektes Förderkennzeichen 02WT0820 , Frankfurt a. M. 2010



Resiliente energieautarke Regionen

Wie kann eine zunehmend dezentrale Energieerzeugung auf regionaler Ebene die Etablierung einer Green Economy zielführend stärken? Die Transformation hin zu einer Green Economy erfordert Initiativen in vielfältigen Anwendungsfeldern, die in komplexem Zusammenhang miteinander stehen. Die Betrachtung von systemischen Prozessen, Wechselwirkungen der Energiesektoren, regionalen Wertschöpfungsmustern und learning by doing sind von zentraler Bedeutung. Energiebereitstellung und -nutzung zählt zu den wesentlichen Aktivitätsfeldern im Rahmen einer Green Economy und bildet einen Kern zur Resilienz gesellschaftlicher Systeme. 
Im Wandel zu einem nachhaltigen Energiesystem wird die bisherige, durch eine erhebliche Anzahl von Grundlastkraftwerken dominierte Elektrizitätserzeugungsstruktur an Bedeutung verlieren und durch mehr dezentrale Anlagen geprägt sein, wie bspw. Photovoltaik, Solarthermie und Blockheizkraftwerke; das führt zu Sogeffekten. „Mit dem Trend zur Dezentralisierung verändert sich auch die Rolle der Energieanbieter. In Zukunft steht nicht mehr die schlichte Lieferung von Energie im Vordergrund, sondern das intelligente Management dezentraler Kraftwerke und Speicher“. Dieser Transformationsprozess baut auf die Erschließung von Potenzialen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie die Etablierung von Energiemanagementsystemen und Energiedienstleistungen auf. 

Resiliente energieautarke Regionen

Energetische Transformation und Resilienz
Szenarien reagionaler Energiewerschöpfungsketten zur systemischen Transformation des Energiesystems

Water Governance Bodenseeregion

Organisationales und Nachhaltiges Lernen 
in der Wasserversorgungswirtschaft

Die Wasserwirtschaft besitzt eine hohe ökologische und soziale Verantwortung für das Nachhaltigkeitsmanagement der Versorgungsunternehmen. 
Die netzgebundenen Infrastrukturen und Sektoren der Versorgungssysteme sind im Wandel und stellen in Anbetracht der Auswirkungen des Klimawandels und der Energiewende eine ökologische Schlüsselstellung für Prozesse nachhaltiger Entwicklung dar.

Polycentric governance for sustainable development - the Urban Water Score Board of the EU Commission 

The Urban Water Scoreboard (UWS) is a novel instrument in the area of water governance that was developed at the European level. It is a science-based instrument using a broad range of indicators (the necessary data is collected from a diverse range of sources). 
With a main focus on local water governance, the UWS monitors the performance of cities with regard to water supply services (drinking and waste water), climate resilience, water governance, attractiveness, and sustainability. In this manner, it shall assist cities in transforming themselves into smart and sustainable cities with regard to water.