Climate Governance

Anpassungsstrategien und Nachhaltigkeitsmanagement
von Unternehmen im Kontext von Climate Governance

Eröffnungsbilanz Klimaschutz

Bundesministerium Wirtschaft & Klimaschutz 
11. Januar 2022

Die Zeit für eine wirksame Begrenzung der Klimakrise wird knapp. Der Anstieg der globalen Durch-
schnittstemperatur soll möglichst auf 1,5 Grad begrenzt werden, um schwerwiegende Folgen für
das Leben auf der Erde zu vermeiden – so die Vereinbarung im Pariser Klimaschutzabkommen.
Das ist nur erreichbar, wenn der Treibhausgasausstoß weltweit so schnell wie möglich zurückgeht.
Das Ziel ist eine globale CO2-Neutralität bis zur Mitte dieses Jahrhunderts. Der Klimawandel
bedroht die Grundlagen unseres Lebens und der Wirtschaft auch in Deutschland: zunehmende
Extremwetterereignisse und klimatische Veränderungen gefährden nicht nur Leben, Gesundheit
und Artenvielfalt, sie verursachen auch erhebliche wirtschaftliche Schäden.


Zusammen in
die Zukunf
t


Wie Stadtwerke und Kommunen
gemeinsam klimaneutral und erfolgreich werden können
Stadtwerkestudie 2021 von EY und BDEW


Deutschlands Kommunen haben sich 
ehrgeizige Klimaziele gesetzt. Von Flensburg und Rostock hoch im Norden über 
Hannover, Frankfurt und Heidelberg bis 
tief in den Süden nach Kempten.

Mit dem Klimaschutzgesetz 2021 wurde das Ziel der 
Klimaneutralität noch einmal verschärft und von 2050 
auf 2045 vorgezogen. Bereits bis 2030 sollen die 
CO2-Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Überall im Land müssen Städte, Gemeinden 
und Landkreise ihren Treibhausgasausstoß senken und 
ihren Energieverbrauch reduzieren, um damit die Energie-
effizienz zu verbessern.
 


Wasser und Klima 

Wasser ist Leben – und für Menschen, Tiere, Pflanzen sowie jede Art von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklung unerlässlich. Doch gerade beim Wasser zeigen sich die Folgen des Klimawandels ganz unmittelbar, besonders durch Wasserknappheit bei Dürren und durch Überschwemmungen als Folge von starkem Regen oder Flusshochwasser.


Bereits heute leiden etwa vier Milliarden Menschen mindestens einen Monat im Jahr unter schwerer Wasserknappheit. 
Dass bei der Erderwärmung jedes Grad zählt, bestätigt der 1,5-Grad-Sonderbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) aus dem Jahr 2018. Demnach wird sich die Anzahl der Menschen, die unter zusätzlicher Wasserknappheit durch den Klimawandel leiden, voraussichtlich verdoppeln, wenn die globale Temperatur nicht um 1,5 Grad, sondern um zwei Grad Celsius steigt. Bis 2050 könnte die Nachfrage nach Wasser um 55 Prozent steigen und so den Druck auf die Ressource noch weiter erhöhen. Besonders Städte werden betroffen sein, denn ihnen werden zwei Drittel des heute noch verfügbaren Wassers fehlen.

Mehr unter:

https://www.bmz.de/de/themen/klimaschutz/Wasser-und-Klima/index.html

WASSER UND KLIMAWANDEL 

Weltwasserbericht der Vereinten Nationen 2020 (Zusammenfassung)

Erstellt durch WWAP | Richard Connor 
Diese Publikation wurde von WWAP im Auftrag von UN-Water erstellt. 
© UNESCO 2020